
(C) BaumEntscheid: Verstümmelter Baum am Spreebord (Charlottenburg-Wilmersdorf) nach Fällung
Charlottenburg-Wilmersdorf:
Wir wehren uns gegen unnötige Baumfällungen
Ob Spreebord, Mierendorff-Insel oder Schloss Charlottenburg, im Bezirk sollen an mehreren Stellen gesunde, alte Bäume weichen.
Wir protestieren, wo es nötig ist! Denn: In Hitzezeiten zählt jeder Baum.
Die Situation im Bezirk:
Kein Einzelfall: Bäume weichen für Baustellen an mehreren Stellen im Bezirk - gegen den Protest des Grünflächenamtes.
In Charlottenburg-Wilmersdorf sollen an mehreren Stellen gesunde Bäume weichen: für Baustellencontainer, Sanierungen, neue Autostraßen. Wir setzen uns dafür ein, dass Alternativen wirklich geprüft und Bezirke bei solchen Entscheidungen einbezogen werden – denn selbst Ersatzpflanzungen können einen alten Baum als Schattenspender und Lebensraum nicht ersetzen.
Wir lassen nicht locker!
Für die Bäume der Mierendorff-Insel
Mierendorff-Demo:
Kurzfakten:
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01. Oktober 2026, 17:30–19 Uhr
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Start Österreichpark (Sömmeringstraße), über den Mierendorffplatz, Abschluss auf dem Mierendorffplatz
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ca. 100-150 Teilnehmende
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Bündnis: DorfwerkStadt e.V. als Kernpartner, weitere Kiezbündnisse in Abstimmung
(C) BaumEntscheid: Protestierende des BaumEntscheid
und befreundeter Initiativen

Auf der Mierendorff-Insel drohen im Zuge der Ufersanierung Baumfällungen „auf Vorrat" - teils für Bauabschnitte, die erst Jahre später starten. Laut Auswertung der DorfwerkStadt e.V. stehen allein hier 27 Bauprojekte in den kommenden 15 Jahren an. Am 1. Oktober werden wir dagegen sichtbar: gemeinsam mit DorfwerkStadt und weiteren Kiezbündnissen ziehen wir vom Österreichpark zum Mierendorffplatz, für eine sinnvolle Prüfung jeder einzelnen Fällung und gegen Fällungen auf Vorrat.
Die krassesten Beispiele:
Spreebord (Heizkraftwerk Charlottenburg)
10 gesunde Rosskastanien sollen nach Willen der BEW temporären Baustellencontainern weichen.
Mierendorff-Insel
Im Zuge der Ufersanierung drohen Fällungen; 27 Bauprojekte sind in den kommenden 15 Jahren geplant.
Schloss Charlottenburg
Für ein neues Besucherzentrum sollen 34 Bäume weichen, nur 20 werden ersetzt.
M10-Verlängerung nach Jungfernheide
Je nach Trassenführung drohen über 100 Bäume verloren zu gehen.
Bisherige Aktionen:
Spreebord-Demo
Kurzfakten:
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27. August 2026, 18–19 Uhr
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Am Spreebord 5, 10589 Berlin
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ca. 100 Teilnehmende
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9 Initiativen im Bündnis
(C) BaumEntscheid: Demo am 21.6.26 gegen die Baumfällungen
für eine nur temporäre (!) Baustellungenlösung

Zehn gesunde, alte Rosskastanien in der Grünanlage am Heizkraftwerk Charlottenburg (Am Spreebord 5) sollten temporären Baustellencontainern weichen. Das Bezirksamt hatte die Fällung untersagt, ist damit vor Gericht gescheitert: Das Oberverwaltungsgericht entschied am 21. August 2026, dass die Entscheidung bereits im landesrechtlichen Genehmigungsverfahren gefallen und der Bezirk nachträglich nicht mehr befugt war, sie zu untersagen.
Der Beschluss ist unanfechtbar. Am 27. August sind wir trotzdem sichtbar geworden: Mit einem breiten Bündnis aus Nachbarschaftsinitiativen und Politik haben rund 100 Menschen vor Ort protestiert.
Bündnis dieser Demo: Unser Dorf Lietzow e.V., Initiative Fritschestraße, DorfwerkStadt, Kiezbündnis Klausenerplatz, Initiative Stadtplatz Horstweg/Wundtstraße, Blockinitiative 128 - Ziegenhof, Bürger für den Lietzensee e.V., ParkHaus Lietzensee.
Fäll-Protest

(C) Foto: BaumEntscheid e.V.: Lydia Vogt vom BaumEntscheid e.V. spricht live während der Baumfällungen am Spreebord
Kurzfakten:
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25. September 2026, 08:00 Uhr
Am Spreebord 5, 10589 Berlin
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ca. 100 Teilnehmende
Am Morgen der angesetzten Fällung haben sich rund 40 Menschen kurzfristig am Heizkraftwerk Charlottenburg versammelt. Die Fällung der Rosskastanien war erst am Vortag bekannt geworden, der Aufruf lief innerhalb weniger Stunden.
Wir wollten nicht zulassen, dass die gesunden, alten Bäume still und leise für Baustellencontainer der landeseigenen BEW verschwinden. Das Bezirksamt hatte die Fällung verhindern wollen und durfte nach dem Gerichtsbeschluss nicht mehr eingreifen. Legal ist nicht legitim.
Die Fällung fand trotz des Protests statt. Jetzt setzen wir uns dafür ein, dass die zugesagten 19 Ersatzpflanzungen zügig, im Kiez und mit dauerhafter Pflege umgesetzt werden. Und wir kämpfen weiter dafür, dass die Bezirke bei solchen Entscheidungen künftig ein echtes Mitspracherecht bekommen.
So kannst du Bäume mitretten:
Werde aktiv und informiere andere:
Auf der Seite unseres Partners Weact
In wenigen Klicks: Direkt an Entscheidungsträger:innen.
Auch hier drohen weitere Fällungen im Zuge der Ufersanierung.
Unsere grundsätzliche Forderung: Hitze-Alarm ernst nehmen, Fällungen aussetzen.
