
Charlottenburg-Wilmersdorf: Wir wehren uns gegen unnötige Baumfällungen
Ob Spreebord, Mierendorff-Insel oder Schloss Charlottenburg, im Bezirk sollen an mehreren Stellen gesunde, alte Bäume weichen.
Wir protestieren, wo es nötig ist! Denn: In Hitzezeiten zählt jeder Baum.
(C) BaumEntscheid: Verstümmelter Baum am Spreebord (Charlottenburg-Wilmersdorf) nach Fällung
Die Situation im Bezirk:
Kein Einzelfall: Bäume weichen für Baustellen an mehreren Stellen im Bezirk - gegen den Protest des Grünflächenamtes.
In Charlottenburg-Wilmersdorf sollen an mehreren Stellen gesunde Bäume weichen: für Baustellencontainer, Sanierungen, neue Autostraßen. Wir setzen uns dafür ein, dass Alternativen wirklich geprüft und Bezirke bei solchen Entscheidungen einbezogen werden – denn selbst Ersatzpflanzungen können einen alten Baum als Schattenspender und Lebensraum nicht ersetzen.
Die krassesten Beispiele:
Spreebord (Heizkraftwerk Charlottenburg)
10 gesunde Rosskastanien sollen nach Willen der BEW temporären Baustellencontainern weichen.
Mierendorff-Insel
Im Zuge der Ufersanierung drohen Fällungen; 27 Bauprojekte sind in den kommenden 15 Jahren geplant.
Schloss Charlottenburg
Für ein neues Besucherzentrum sollen 34 Bäume weichen, nur 20 werden ersetzt.
M10-Verlängerung nach Jungfernheide
Je nach Trassenführung drohen über 100 Bäume verloren zu gehen.
Wir werden aktiv: die Kastanien-Demo am Spreebord:
Kurzfakten:
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27. August 2026, 18–19 Uhr
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Am Spreebord 5, 10589 Berlin
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ca. 100 Teilnehmende
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9 Initiativen im Bündnis
(C) BaumEntscheid: Demo am 21.6.26 gegen die Baumfällungen
für eine nur temporäre (!) Baustellungenlösung

Zehn gesunde, alte Rosskastanien in der Grünanlage am Heizkraftwerk Charlottenburg (Am Spreebord 5) sollten temporären Baustellencontainern weichen. Das Bezirksamt hatte die Fällung untersagt, ist damit vor Gericht gescheitert:
Das Oberverwaltungsgericht entschied am 21. August 2026, dass die Entscheidung bereits im landesrechtlichen Genehmigungsverfahren gefallen und der Bezirk nachträglich nicht mehr befugt war, sie zu untersagen. Der Beschluss ist unanfechtbar.
Am 27. August sind wir trotzdem sichtbar geworden: Mit einem breiten Bündnis aus Nachbarschaftsinitiativen und Politik haben rund 100 Menschen vor Ort protestiert. Dafür, dass Bezirke frühzeitig einbezogen werden, wenn Landesverfahren wie dieses auch über Baumfällungen entscheiden, und dafür, dass das BäumePlus-Gesetz auch im Einzelfall gilt
So kannst du Bäume mitretten:
Werde aktiv und informiere andere:
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In wenigen Klicks: Direkt an Entscheidungsträger:innen.
Auch hier drohen weitere Fällungen im Zuge der Ufersanierung.
Unsere grundsätzliche Forderung: Hitze-Alarm ernst nehmen, Fällungen aussetzen.
